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Begleitung auf der letzten Reise eines Menschen

Mann in Stadion

PEAK-Spendenpartner beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ist der Ökumenische Hospizverein Vorderer Odenwald

Beim Umgang mit Sterben, Tod und Trauer herrschen in unserer Gesellschaft oft Macht- und Sprachlosigkeit. Der Ökumenische Hospizverein Vorderer Odenwald e.V. begleitet Menschen in der letzten Zeit ihres Lebens und ist auch für die Angehörigen und Hinterbliebenen da. Für die Arbeit des Vereins wird mit der PEAK-Spendenaktion zum Heimspiel des SV Darmstadt 98 gegen den 1. FC Nürnberg gesammelt.

Ein letzter Besuch im Fußballstadion, noch einmal mit dem Motorrad fahren oder einfach nur spüren, dass jemand in den letzten Stunden des Lebens am Bett sitzt – jeder Mensch, den der Ökumenische Hospizverein Vorderer Odenwald e.V. begleitet, ist unterschiedlich und einzigartig und genauso wird auch die Begleitung sein. 

Obwohl sich die Hospizidee seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Bundesrepublik entwickelt hat, ist eine gewisse Scheu in der Bevölkerung im Umgang mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer immer noch weit verbreitet. Oft besteht dabei eine Macht- und Sprachlosigkeit. Und manchmal mangelt es auch einfach an Informationen. „Hätte ich das nur früher gewusst“, hören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins oft von Betroffenen, die manchmal leider viel zu spät von dem Hospizhilfeangebot erfahren.

Zuhören können spielt eine zentrale Rolle
Die Aufgabe, der sich der Ökumenischer Hospizverein Vorderer Odenwald mit seinen Haupt- und Ehrenamtlichen stellt, lautet: Schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen beistehen. Da sein, wenn Angehörige, Freunde oder die Familie überfordert sind. Wichtig ist hierbei, dass Schwerkranke und Sterbende möglichst lange in ihrem persönlichen Umfeld (ihrer Wohnung oder in ihrem Pflegeheim) bleiben können und hier von den Mitarbeitern des Vereins begleitet werden.

Einen sterbenden Menschen, egal welchen Alters, auf seiner letzten Reise zu begleiten, ist alles andere als einfach. Es bedarf eines gewissen Feingefühls, aber auch der Fähigkeit, zuhören zu können. Zuhören, um herauszufinden, wie sich der Sterbende vorstellt, seine ihm verbleibende Zeit zu verbringen. 

Trauerbegleitung heißt nicht die Befreiung von Trauer
Doch auch nach dem Tod eines begleiteten Menschen ist die Arbeit des Hospizvereins nicht beendet. Die Trauerbewältigung Hinterbliebener begleiten und unterstützen, damit diese ihre Trauer in ihr Leben integrieren können, ist ein weiteres Angebot. Das Ziel ist dabei nicht die Befreiung der Betroffenen von den Gefühlen der Trauer, sondern die empathische Begleitung durch den Trauerprozess und Hilfestellung zur gesunden Verarbeitung der Trauer. Die verschiedenen Angebote dazu richten sich an Betroffene aller Altersgruppen, umfassen Einzelgespräche, Trauergruppen, ein Trauer-Lebens-Café oder auch Wandern mit Trauernden.

Brigitta Wagner, 2. Vorsitzende des Vereins, erklärt, dass die Arbeit der überwiegend Ehrenamtlichen mit Zeit, Empathie und viel Herzblut getragen wird. Auch der Vorstand sei selbstverständlich ehrenamtlich tätig. „Es berührt uns alle, aber auch mich persönlich immer stark, wenn wir für die Arbeit, für die wir alle uns entschieden haben, Wertschätzung und Anerkennung bekommen“, sagt sie. „Dass PEAK unser Engagement nun schon zum wiederholten Male unterstützt, erfüllt uns mit viel Freude.“ 

Hohe Eigentor-Quote gegen Nürnberg
Gesammelt wird bei der Partie des SV Darmstadt 98 gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag, 17. September (Anpfiff 13 Uhr). Zuletzt sorgten Eigentore für die Entscheidungen in den Spielen gegen den 1. FC Nürnberg, der in der Regel zu den Aufstiegsaspiranten zählt. In der vergangenen Rückrunde unterlief dem eingewechselten André Leipold in seinem ersten Spiel für die Lilien das Malheur zum 1:3. Im Hinspiel hatte der Nürnberger Kevin Schindler den Ball zum 2:0 für Darmstadt ins eigene Tor bugsiert. Und in der Saison davor war es der damalige Lilien-Defensivmann Nicolai Rapp, der mit einem kuriosen Eigentor kurz vor Abpfiff die 1:2-Heimniederlage gegen den Club besiegelte.

Mit 22 Aufeinandertreffen ist das Spiel ein echter Zweitliga-Klassiker: Die Bilanz ist mit sieben Lilien-Siegen, sieben Unentschieden und acht Niederlagen fast ausgeglichen.

Frau mit Hund

PEAK ruft zur Spende auf! Unterstützen Sie am 17.09.2022 beim Spiel gegen den 1. FC Nürnberg, den Ökumenischen Hospizverein Vorderer Odenwald e.V.


Spendenkonto:
Ökumenischer Hospizverein Vorderer Odenwald e.V.
IBAN: DE 68 5085 2651 0110 1298 71
BIC: HELADEF1DIE
Sparkasse Dieburg

Weitere Informationen:
Telefon: 06078-75 90 47
Mail: kontakt@hospizverein-vorderer-odenwald.de 
Internet: www.hospizverein-vorderer-odenwald.de