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6. Oktober 2017

Science-Fiction, Visionen und Verantwortung

PEAK-Chef Axel Dohmann spricht zu Ingenieursabsolventen der Hochschule Darmstadt.

Wie wird aus einer Vision Realität? Was hat Science-Fiction mit modernen Ingenieurwissenschaften zu tun? Und wie steht es dabei mit der persönlichen Verantwortung? Die Zusammenhänge erläuterte Axel Dohmann, Chef des PEAK-Unternehmensgruppe, in einer Festrede an der Hochschule Darmstadt.

Spielerisch mit Technik umgehen, sich von Visionen leiten lassen und dabei der eigenen sozialen Verantwortung bewusst sein – diesen Rat hat PEAK-Chef Axel Dohmann den Absolventen des Studiengangs Master in Electrical Engineering and Information Technology der Hochschule Darmstadt (h_da) in einer Festrede am Freitag (6. Oktober 2017) auf den Weg gegeben.

„Ingenieure haben unsere Welt zu allen Zeiten maßgeblich beeinflusst“, sagte der Chef des Darmstädter Technologieunternehmens, der selbst vor Jahren seinen Abschluss an der Hochschule gemacht hat. „Oft war es der Enthusiasmus von großen Jungen (und immer mehr großen Mädchen natürlich auch), die mit Technologie gespielt haben.“

Seine Liebe zum Science-Fiction habe ihn früh auf die Frage gebracht, was in Filmen wie „Star Wars“ oder „Star Treck“ physikalisch schon möglich und was noch Vision war. Manches scheine noch immer unmöglich. Aber die Grenzen der Wissenschaft seien bestimmt nicht erreicht.

Andere Visionen wurden umgesetzt: So kreist heute die dauerhaft besetzte Internationale Raumstation ISS um die Erde. Dass auf der ISS auch Technik seiner Firma zum Einsatz kommt, macht Dohmann sehr stolz. „Es ist nur ein kleines Kistchen mit vielen Kabeln, das da an Bord der Raumstation rund 400 Kilometer über uns um die Erde kreist. Aber damit sind wir ein kleiner Teil einer großen Vision geworden.“

Der PEAK-Chef appellierte an die Absolventen, sich nicht von rein betriebswirtschaftlichen Gründen leiten zu lassen. „Sie werden viele Dinge nicht ausprobieren, weil die Betriebswirte sie von vorneherein totrechnen. Wenn man von einer Idee überzeugt ist, muss man den richtigen Weg finden. Manchmal führt der gedachte direkte Weg nicht zum Ziel. Dann muss man einen anderen Weg suchen.“

Zugleich nahm er die Studenten in die Pflicht. „Der spielerische Umgang mit Technik ist immer eine Herausforderung gewesen. Aber es geht dabei auch um Verantwortung“, sagte Dohmann – gerade wenn man Technik nicht als Selbstzweck verstehe, sondern eingebunden in soziale Zusammenhänge und eine politische Welt.

„Wir müssen die Technologien auch erklären, damit die Menschen sinnvoll damit umgehen können“, sagte der PEAK-Chef. „Denn wer soll die Technologien der Zukunft definieren? Die Politik? Die Wirtschaft? Oder die Menschen, die sich damit wirklich auskennen?“ Allein werde zwar kein Ingenieur die Welt retten. „Aber Sie alle hier können ihren Teil dazu beitragen, dass sie ein bisschen besser wird.“

Über PEAK:

Die Ursprünge der Firmengruppe PEAK-Holding (www.peak-holding.com) liegen im Jahr 1992, als sich drei Studenten der Darmstädter Fachhochschule (heute h_da) zusammentaten. Unter der Holdingstruktur von DOGAWIST-Investment vereint die Firmengruppe heute mehrere Unternehmen, die in den Bereichen Hard- und Softwareentwicklung tätig sind. Die Gruppe beschäftigt weltweit rund 200 Mitarbeiter, den größten Teil davon am Stammsitz in Darmstadt.

Kontakt:

Sergej Leirich
+49 6151 279 1816
presse@peak98.de
social.peak98.de

Master in Electrical Engineering and Information Technology